Meine Gamer Laufbahn

Angefangen hat es schon als ganz kleiner Knopf, mit den Game&Watch von Nintendo (z.B. Donkey Kong 2) und anderen LCD Handhelds von NoName Herstellern.

Irgendwann hatte dann unser Vater mal ein Intellivision Mastersystem zu Hause stehen. Hier erinnere ich mich vor allem an ein Panzerspiel namens „Battle Tanks“ (Bestandteil von Tripple Action) bei dem die Kugeln an den Wänden abprallten und man gegeneinander gespielt hat. Weitere Spiele die wir hatten und ich mich erinnern kann:

  • Las Vegas Poker & Blackjack
  • Space Battle
  • Space Hawk
  • Sub Hunt
  • Triple Action (Racing Cars, Battle Tanks, Biplanes)
  • USCF Chess

Irgendwann Ende 90er stand das Ding bei meinem Vater nur noch herum und die Kontroller hatten Defekte, da gab es meinem Vater einem guten Bekannten der scheinbar ein kleiner Bastler ist. Das Ding stand aber insgesamt länger als die Commodore.

Dann folgte ein C64 der bald mal mein Vater günstig durch ein C128 ersetzen konnte. Hier durften wir ab und zu auch Spielen. „Charlie Chaplin“ dürfte das meistgespielte Spiel von uns gewesen sein, weil man es zu zweit spielen konnte. Weiter erinnere ich mich an die „Beach Ahead“ Serie, an „GI Joe“ und „Mission Impossible“ neben Unmengen anderer Spiele die mein Vater hatte. Natürlich mussten wir auch die unrühmliche Erfahrung mit Floppydisk machen, die plötzlich nicht mehr liefen. Gespielt wurde damals in erster Linie mit einem Joystick der mit Saugnäpfen am Tisch befestigt wurde, da der C64/128 im Büro meines Vaters untergebracht wurde. Das Ding hatte lange bis Mitte 90er Bestand bei meinem Vater (und ich glaube heimlich trauert er dem Ding heute noch nach). Ich glaube der erste Windows PC den mein Vater hatte, war einer meiner alten ausgedienten (AMD XP, 512MB RAM, GeForce 3 Ti-500), denn vorher hatte er nur geschäftlich mit PCs zu tun und da vorwiegend Apple.

Es folgten die Gameboys Anfangs 90er die für uns ein und alles war. Gespielt wurde in erster Linie „Super Mario World“ (welches ich zum Schluss in ca. 20min durchspielte, heute weiss ich nicht mehr wie ich das geschafft habe), „Double Dragoon“ und ein Schiff-Versenken Spiel („Battleship“ hiess es glaub ich) und natürlich „Tetris“, welches wir bis zum Exzess gespielt haben.

Eines Tages brachten meine Eltern aus den Thailand Ferien ein Plagiat von einem Gamegear mit und entsprechend Cartridges mit 50 bis 80 Spielen je drauf. Hier vor allem spielten wir: „Ninja Gaiden“, „Prince of Persia“, „Wonderboy“, „Sonic 1 und 2“, „Galaga“, „Alien“, „Eco“ usw. Screenshots der Spiele Sammlung findet ihr in der Bildergalerie, denn die beiden Gamegears habe ich heute noch.

Dann kam lange nichts, es war auch eine Zeit wo ich vermehrt Brettspiele gespielt habe, vor allem „Die Siedler“. Nebenher habe ich für Eigengebrauch selbst ca. 30 kleinere und grössere Brettspiele gebastelt. War ein nettes Hobby das vor allem einem zeigt was bei Spielkonzepten beachtet werden muss.

Schliesslich Ende’96 kam der erste PC (P1 200MHz, 16MB RAM, 2GB Harddisk und eine 2MB 2D-Grafikkarte) in unser Haushalt. Dabei war auch ein Sidewinder 3D Pro Joystick inkl. Fury 3 Spiel. Der Joystick stellt heute noch für mich einer der besten Joysticks dar. Und an Spielperipherie habe ich genug vorzuweisen (siehe Bildergalerie), so dass ich denke das etwas besser einschätzen zu können als manch anderer Spieler Inzwischen ist mein Repertoire an Hardware recht angestiegen mit 8 PCs, einem Laptop sowie diversen Konsolen.

Welches aber stellen für mich bis dato die besten Spiele dar, bzw. sind die an die ich mich am liebsten zurück erinnere:

  • Command & Conquer Red Alert: Das erste Strategiespiel auf PC das ich mir gekauft hatte, und zugleich eins das ich wohl auch am meisten gespielt habe, damals noch via 56K Modem.
  • Mechwarrior 2: Das Mechlabor sucht noch heute seinesgleichen, das Spiel überzeugte mit einer interessanten und abwechslungsreichen Kampagne und die Kämpfe hatten es in sich.
  • Shattered Steel: Biowares Erstlingswerk war für mich ein Meilenstein. Erstens weil ich Mechspiele mag, zweites wegen der Voxelgrafik und den damit gebotenen zerstörbaren Umgebung und das 1997!
  • Interstate’76: Das Spiel kann man schon als Hommage an die 70er verstehen, mit zwar kantiger Grafik aber unvergleichbarer Coolness und Fun. Autos und Waffen waren eben schon immer ne gute Kombination und Spielspassgarant.
  • Dungeon Keeper: Ich darf böse sein, da lacht das Herz. Einfach nur genial, viel Geschrei im Kampf, viele Möglichkeiten sein Dungeon auszubauen und das ganze in 3D und zusätzlich die Möglichkeit sein Dungeon wie in einem Egoshooter zu begehen.
  • Incubation: Der Ableger von den Battle Island Serie mit taktischen Tiefgang sondergleichen. Ich bin der Meinung es kommt einem klassischen Schach am nächsten.
  • Outcast: Wieder Voxelgrafik und das in voller Pracht. Zeigt welches Potential Voxelengine hat realistische Umgebungen zu kreieren. Nie zuvor sah ich eine derart glaubwürdig und liebevoll gestaltete virtuelle Welt.
  • Bladerunner: Ich kann eigentlich grundsätzlich mit Adventure rein gar nichts anfangen, aber Blade Runner schaffte es mühelos mich in seinen Bann zu ziehen. Gute Story (kein Wunder bei der Vorlage) und gute Aufmachung, kurz gute Qualitätsarbeit von Westwood.

Bei den Shooter weiss ich nicht wo anfangen, ich spiele sie für mein Leben gerne und kann schon gar nicht mehr zählen wie viele ich gespielt habe. IDs Spielserien sind für mich Pflicht, aber auch die von Epic. Ein bis dato für mich immer noch ungeschlagenes Glanzstück stellt aber für mich Quake 3 dar. Hier stimmt einfach alles. Bewegungsabläufe und ihre Verhalten die flüssige und intuitive Bewegung erlauben (Movement), Waffen Balancing und ein Netcode der Seinesgleichen sucht.

Nun folgten noch beide Xbox Versionen und eine „Playstation Portable“. Zur Zeit spiele ich vor allem auf der Xbox 360 Burnout Revenge. Somit sind wir bei heute und jetzt angelangt.


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