Freche Überraschung zu Weihnachten

Die Wirtschaftskrise macht sich allmählich bemerkbar, und da wird man erfinderisch. So auch Valve. Waren noch vor ein paar Tagen die Preise in der Schweiz in US-Dollar zu bezahlen, darf man ab sofort in Euro bezahlen. Wohlgemerkt der Betrag ist gleich geblieben, womit wir auf einen Schlag 50% mehr bezahlen. Vielleicht hat es der eine oder andere Kunde noch gar nicht bemerkt (zumal man nicht drauf hingewiesen wird). Damit wäre für mich zumindest Steam gestorben, obschon ich eine riesen Sammlung an Spielen bei Steam habe. Ja ich weiss dass in den Staaten ein anderes Einkommenverhältnis herrscht (allen voran jetzt) und bei ihnen die Steuer immer exklusiv ist. Aber 50% Preisunterschied lassen sich damit auch nicht rechtfertigen.

War somit vorher Left4Dead mit 50$ ein Schnäpchen, kann man nun bei einem Preis von 50€ genauso gut den Karton im Kaufregal für 75.-CHF kaufen! Man könnte jetzt natürlich sagen, dass es dem Detailhandel gegenüber nur fair ist, wenn der Preis gleich ist. Man vergisst dabei aber, dass bei der Steam Version kein Zwischenhandel da ist der noch seine Marge braucht, kein Presswerk bezahlt werden muss und zudem kein physisches Backup des Spiels vorliegt.


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