Test: Asus EN8800GTX

Eigentlich wollte ich ja als langjähriger ATI Kartenbesitzer (9500pro, 9800XT, X800 XTX, X1900 XTX) wieder bei ATI zugreifen. Dann sind mir die ersten Tests zur HD 2900XT unter die Augen gekommen. Hinzu kam, dass ich 2 Wochen Ferien habe, und grad „Two Worlds“ (Bericht von Puppetmaster) besorgt hatte. Dieses lief alles andere als gut auf der ATI Karte. Auch kam ich bei Spielen wie Arma, Oblivion, Ghotic 3 etc. mit meinem 24″ WUXGA Monitor ans Limit. Also vergangenen Montag online die 8800GTX von Asus bestellt und schon am nächsten Tag durfte ich sie einbauen. Ich hatte fest damit gerechnet bei meinem Lian Li Midi-Gehäuse eine Festplatte versetzen zu müssen, damit die über 27cm lange Grafikkarten reinpasst. Zu meiner Überraschung passte sie perfekt rein, ohne etwas umbauen zu müssen.

Als erstes der neue 158.22 Forceware Treiber gesogen der schon Dienstags zu haben war. Ich verstehe nicht wie viele Gamesites erst heute ihn ankündigen konnten. Erfreulich: Die Software verzögert nicht wie das dotNET basierter Controlcenter von ATI den Start von Windows so elendlich lange, weshalb ich jeweils zu Treiber pur, plus ATI Traytool griff. Also gleich Two Worlds getestet, bei vollen Details und 1920×1200, 8x ansitropischen Filterign und 4x Antialiasing. Läuft butterweich und sieht gigantisch gut aus. Dasselbe bei Oblivion, bei Arma, Ghotic 3 und so jedem anderen Spiel. Nur bei Arma bin ich an die Grenzen gestossen, hängt aber wohl an meinen alten DDR1 RAM und dem nicht mehr ganz aktuellen AMD X2 4400 zusammen. Aber die Sichtweite ist auch einfach zuviel des guten. Bei hohen Details läuft es jedenfalls bei 1920×1200 butterweich. Nicht zuletzt lässt mich das auch etwas auf die Engine schliessen, die nicht so sehr optimiert zu sein scheint, zeigen doch Spiele wie Oblivion doch einiges opulentere Grafik und läuft dennoch besser.

Ich bin sehr zufrieden mit der Karte, die mich gut 850.-Fr. gekostet hat. Auf Desktopbereich ist die Grafikkarte sehr ruhig, bei 3D Vollast hingegen doch deutlich hörbar. Das war aber meine Vorgängerkarte auch ohne den neuen Arctic Cooler Lüfter den ich selber im nachhinein verbaut hatte. Mich nimmt nun wunder, wie sich die Karten zukünftig bei DirectX 10 Titel unter Vista schlägt. Hatte doch Nvidia grad zu Beginn von Vista immense Probleme brauchbare Treiber zu liefern. Aber bis ich im Herbst zu Vista greife, dürfte sich das Problem erledigt haben und die Treiber gereift sein. Mein Ziel ist es dann nebenbei als Dualboot auch ein Ubuntu laufen zu lassen. Und bzg. Linuxtreiber bin ich nun mit Nvidia auch auf der sichereren Seite.


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