Review: Racedriver GRID

Mit dem Spiel schafft es Codemasters Simulation und Arcaderacing in einem zu vereinen. Genauso wie sie es damals schon mit Colin Dirt geschaft haben. Ich denke sie haben mit der Formel soetwas wie den goldenen Schnitt für Rennspiele gefunden. Das Spiel hat interessante Strecken von Stadt bis hin zu Hochgeschwindigkeitsrundkursen.

Bei den Autos werden Muscle Cars, DTM Klasse, Formel 3000, Prototypen, Oldtimer und japanische Drift Vehicle geboten. Dazu ein hervorragendes Schadensmodel wie man es sich von Codemasters gewohnt ist. Im Single Player kann man einer Karriere durchstarten wo man durch die verschiedenen Klassen und Renngebiete geführt wird. Es gibt drei Kontinente: USA, Europa und Japan. Entsprechend finden dort die spezialisierten Events statt: USA vorallem Muscle Car auf Stadtparcours, Rundstrecken mit Formel 3000 und Prototypen. Europa vorallem DTM Klasse, Oldtimer auf Rundstrecken. Japan spezialisiert sich vorallem auf Drift Events, die es in verschiedenen Versionen gibt. So gibts geschlossene Rundkurse, offene Gebiete (Hafengebiete oder andere industrielle Gebiete) und ein Verfolgungsrennen den Pass runter (wie man es schon von NFS Carbon kennt). Die Caren fahren sich wirklich verschieden. So ist für Drifts oder allgemein enge Stadtparcours eine Heckschleuder wie die Dogde Viper genau richtig, dafür auf einem Hochgeschwindigkeitskurs der Horror. Umgekehrt ein BMW.

Was wir merken mussten wenn man public auf Servern spielt, dass man da die Kollision besser abschaltet. Dann fährt man durch einem durch, was aber einem davor bewahrt, dass ecklige Spieler die zugern aufs Crashen aus einem den Spass verderben. Das Spiel ist für Vollprofis bis hin zu Gelegenheitsspieler interessant. Während der Vollprofi sich hinter ein Lenkrad schnallt, alle Fahrhilfen deaktiviert und somit eine recht ansehnliche Simulation geniesst, fährt der Gelegenheitsspieler nicht nur mit Fahrhilfen an, sondern vielleicht sogar ohne Schadensmodel. Es ist alles frei einstellbar und somit kann gut der Frust verhindert werden. Ein weitere Besonderheit im Singleplayer ist die Sofortwiederholung die einem bei einem Crash ermöglicht wenige Sekunden zurück zu spulen. Die verschiedenen Schwierigkeitsgrade bestimmen wieviele man davon pro Rennen zur Verfügung hat (von einfach mit 5 solchen Wiederholungen bis Profi wo diese ganz entfallen).

Genial sind auch die Wiederholungen am Schluss eines Rennens. Denn die Kamerafahrten sind so genial und gut gewählt dass es einem wie ein Action Film vorkommt. Leider, und das empfinde ich als eines der grössten Mankos, kann man diese Wiederholungen nicht speichern. Ich weiss nicht wieso Codemasters das weggelassen hat, denn schon bei Colin Dirt war es bei der Demo noch vorhanden und fehlte dann beim finalen Spiel. Wie gesagt, bei dem Rennspiel ist für jeden etwas dabei. Der eine wird mehr auf Muscle Cars auf Stadtparcours stehen (wie ich), der andere wird sich an den Hochgeschwindigkeitskursen erfreuen und der nächste an den Driftevents (denen ich nicht viel abgewinnen kann).


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